So Leute, der Winter ist da! Runter von den Münchner Straßen, rein in die Wohnzimmer und auf zu den Weihnachtsfeiern.
Wenn ihr mich im kommenden halben Jahr in München erleben wollt ruft ihr mich rechtzeitig (!!) für eure Weihnachtsfeier an, den Geburtstag oder das Familienfest. Schreibt mir: magie-mit-Karten@web.de oder ne Nachricht bei Insta: @ro_magie
Macht immer eine gute Figur: ich. Foto Bea Blank
Denn: Ich kann auch seriös, leise und langsam Geschichten erzählen, am Küchentisch oder eben auf der Weihnachtsfeier. Geübt als Walking-Act (oder – neudeutsch – Walk-around), ich bin vielfältig und sehe im Anzug mindestens so gut aus wie als Gaukler.
Und wer Weihnachten glaubt schon alles verschenkt zu haben: Mich gibt es auch als Gutschein. Das wirklich überraschende, exklusive Geschenk für alle, die schon alles haben, für Ideenlose oder Gönner.
in erster Linie naheliegender Weise in München und dem Umland, andere Locations wie Tuntenhausen, Tokyo oder Berlin sollten wir extra besprechen.
Exklusives Geschenk für Münchner: Gutschein für einen Zauberer.
Vermutlich bin ich der erste Zauberer, in dem Fall sind die Bezeichnungen Taschenspieler oder Gaukler treffender, der seit vielen Jahren, Jahrzehnten, Jahrhunderten gar! auf der Münchner AuerDult sein Wesen treibt!
Dabei gehören – so finde ich – gerade auf solche besonderen Märkte an solchen besonderen Stellen wie dem Maria-Hilf-Platz in München Unterhaltungskünstler wie ich.
Einerseits zeigen viele alte Darstellungen Zauberer und Gaukler auf solchen Märkten. Seit Jahrhunderten. Die bekannteste Darstellung dürfte die von Hieronymus Bosch sein: Hier Daher haben Taschenspieler, Gaukler und Zauberer auf der AuerDult was zu zeigen.
Kultur niederschwellig: Zauberer auf der AuerDult
Andererseits bringen Straßenzauberer – niedrigschwellig!- Kultur an den Mann, die Frau, die Familie, jeder schaut so lange er/sie möchte und gibt, was sie/er möchte (Kleiner Tipp: 2 Euro pro Trick sind ok, drei Tricks gibt es bei mir für 5.-, inflationsbereinigt!).
Dieses Jahr beginnt die Saison der AuerDult Ende April, und geht ins erste Maiwochenende, dann Anfang August, und die letzte AuerDult 2025 ist im Oktober. Nur zur Planung 🙂
Weder Abendkleid noch Anzug sind nötig, keine hunderte von Euro Eintritt, strenge Sitzplätze oder ähnliches, keine aufwändigen Terminplanung. Sonderkosten wie Tiefgarage oder andere Fahrkosten.
Sondern: Auf die Auer Dult gehen, zuschauen, jubeln, staunen, freuen. (Vorschläge für korrekten Jubel: “DAS hab ich ja NOCH NIE gesehen!” “Das ist ja der HAMMER!”, “Unglaublich, unfassbar!” Alles bitte unterlegen mit frenetischem Applaus!
Übrigens. Der Stand ist wie ein Zaubertrick: Auf Anhieb sieht er spontan und lustig aus. Tatsächlich aber arbeite ich seit langer Zeit an dem Projekt “Auer Dult”. Es war schon lang ein Traum, ein Teil dieser Marktgemeinde zu sein, das flanierende Publikum zu bezaubern, ihm zu zu rufen: “Support your local magician!”
„Support your local magician!“
Dabei ist ne Menge Bürokratie nötig, bevor man seinen windigen Klapptisch auf der Auer Dult aufstellen kann. Immerhin waren viele nette Menschen am Wegesrand, die mir sprichwörtlich Bananen und Getränke reichten bzw mit Tipps, Versicherungen und Beruhigungen zur Seite standen.
Alle anderen müssen kommen und jubeln (siehe oben).
Jetzt bin ich auch dabei. Nach gut 40 Jahren ‚ohne‘ stellte ich mich der Prüfung des Magischen Zirkel von Deutschland (MZvD).
Geschafft: Ehrenvolle Übergabe in München.
Und was soll ich sagen? Routine, Übung und Erfahrung zahlten sich aus: Die Test-Vorführung in der Münchner Drehleier klappten sehr gut. Zugegebenermaßen patze ich etwas in der Theorie bei „Mental“ und “ Schweben“ – beides eben nicht meine Themen. Dafür wusste ich auf alles andere Antwort, und beeindruckte offenbar in beiden Praxis-Vorfühungen die mehrköpfige Jury.
Schließlich durfte ich aus berufener Hand meine Urkunde entgegennehmen.
Das war eine Herausforderung: Für eine Firma eigentlich „nur 20 oder 25 in München versammelte Mitarbeiter“ bezaubern.
Allerdings im Augustiner Keller. Abends um 20 Uhr, wenn es in diese ehrwürdigen Gewölben zu geht wie im Hofbräu-Bierzelt damals auf der Wiesn.
Das war ein starkes Stück. Aber es gelang. Ich tat es einfach dreimal: An jedem Tisch einmal. Die Stimme litt etwas, aber die Leute sollten ja gucken, nicht hören.
Am Ende freute ich mich wieder über Sätze wie „Ich saß so nah – und hab nix gemerkt.“
Das ist das tolle am Konzept: Magie ist an fast jedem Ort möglich , mit geringsten Abstand und der Auftraggeber muss nichts tun, vorbereiten oder beachten.
Das Foto entstand übrigens im Giesinger, nicht im Augustiner.
… auch und gerade im Herbst: Zahlreiche Feste und Termine wollen aufgelockert sein. Die Rau-Nächte sind eine ganz und gar magische Zeit, und Weihnachten sowieso. Kürzlich erst zur Einschulung gezaubert in Harlaching, vom Auftritt beim Kindergeburtstag in Giesing schwärmen die Elter immer noch.
Ob mit den Kindern, Freunden oder die Weihnachtsfeier mit Kolleginnen und Kollegen: ein Zauberer bringt immer Staunen und Gesprächsstoff.
Kürzlich erst der 2x 40ste Geburtstag mit 50 Gästen. Erst zwischen den Gästen herum gegangen zum warm-up und ‚anstaunen‘ aus aller nächster Nähe, dann die Vorstellung für alle.
Eine Frau wollte filmen,war aber so beeindruckt, dass sie es vergaß…
Sie hat den Finger in der Guillotine, er haut drauf. Eine Frage des Vertrauens in den Partner, aber auch in den Zauberer.
Oft geht es gut.
In diesem Fall einen Überraschung auf einer Geburtstag-Party in Harlaching, nicht in Giesing. Sehr nett, die Gastgeberin war doch relativ erstaunt, als ich für sie überraschend in Ihrer Küche und dann im Garten stand.
Später war sie auch überrascht, aber das überraschte mich nicht.
Könnt ihr auch haben. Bei einer privaten Zaubervorstellung in eurem Wohnzimmer oder Garten oder wo-auch-immer.